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Faszien

In den letzten Jahren gab es einen regelrechten Hype um Faszien.
Und nein, unser Körper besitzt sie nicht erst seit dem Jahr 2012.
Hier ein kleiner Einblick:

Was sind Faszien und wofür brauchen wir sie?

Faszien sind bindegewebige Strukturen in unserem Körper. Sie sind wie Hüllen, die sich um unsere Muskeln und Organe, Gefäße, Bänder und Knochen legen, sich anschmiegen wie eine Haut unter der Haut und verbinden alles als netzartiges Konstrukt. Sie sind in etwa 0,5 - 3 mm dick und sehr reißfest, bestehend aus kollagenen Fasern, Wasser, Klebstoffen, Nerven und sensorische Rezeptoren.

Faszien geben unserem Körper Halt, Form und Stabilität und lassen Bewegungen zu.  

Wichtig ist, dass diese Faszienschichten beweglich bzw. verschieblich zueinander - flexibel - zu unseren Muskeln und Organen bleiben.
Bei jeder Bewegung werden Faszien mitbewegt. 

Spezielle Techniken, z.B. aus der Manuellen Therapie, sowie gezielte Übungen mobilisieren sie vermehrt und fördern somit ihre Funktion der Stabilität und Flexibilität.

Bekannt sind mittlerweile die sogenannten Faszienrollen, mit denen durch den Druck die kollagenen Fasern ausgepresst werden, um sich erneut vollständig mit Wasser zu füllen. So werden die verschiedenen Gewebsschichten zueinander bewegt. Im Sinne einer Periodisierung ist dies also kein klassischer Trainingsreiz, obwohl es seit einiger Zeit "Faszientraining" genannt wird. 

Bilder: Shutterstock