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Fotos: ShutterstockHäufig entwickeln Sportler, die hauptsächlich Laufen/Joggen, Beschwerden an der Achillessehne

Warum?

Oft fehlt Ihnen "einfach" die funktionelle Kraft in der Gesäß- und Beckenmuskulatur.

Im Schnitt legen Läufer pro Minute 180 Schritte zurück.

Das macht bei einer Stunde Laufen 10800 Schritte.

Das bedeutet, jedes Bein macht etwas mehr als 5000 Schritte.

Bei jedem Schritt sollten die "Glutes" die Hüfte somit 5000 mal in eine Streckung bringen - wir drücken uns dabei ab.

Da bei einigen die Hüft-Strecker oft zu wenig aktiv sind, holen diese Läufer die Länge des Schrittes dabei aus dem Sprunggelenk und machen eine Streckung des Sprunggelenks über die Wadenmuskulatur. Die Achillessehne ist die Verlängerung der Wadenmuskulatur und somit die Befestigung - der Anker - an der Ferse.

Diese sollte nur unterstützend für die ganze hintere Beinkette aktiviert werden.

Initiieren - einleiten soll den Schritt die Gesäß- und Beckenmuskulatur, die aufgrund ihrer Beschaffenheit insgesamt kräftiger ist als die Wade.

Also: Um die Achillessehne zu schonen, sollte die Hüftstrecker - und Beckenmuskulatur trainiert werden.

Übungen "für´n A...."?

-> Einfache Übungen wie die einbeinige Brücke, Miniband Sidesteps, sowie die Standwaage sind hier zum Beispiel die Wahl.

Außerdem ist ein starker Rumpf und somit starke tiefe Bauch- und Rückenmuskulatur hilfreich. Je weniger Bewegung im Rumpf stattfindet, desto geradliniger ist der Weg und man spart somit Energie.

 

Auf die Plätze, fertig, los!

 

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